MEHR LOHN, MEHR ZEIT UND RESPEKT

Manifest für einen feministischen Kanton Zug

Wir, das Frauen*streikkollektiv Zug, machen den Kanton Zug feministisch.

Das Jahr 2021 steht im Zeichen von 50 Jahre Frauen*stimm- und -wahlrecht sowie 30 Jahre Frauen*streikbewegung. Leider haben wir trotz allem noch lange keine echte Gleichstellung erreicht und kämpfen deshalb entschlossen weiter. Bereits 2019 versammelten sich über 700 Zuger Frauen* und solidarische Männer* in Zug und marschierten für echte Gleichstellung. Das Frauen*streikkollektiv Zug übergab der Zuger Regierung eine Petition all unserer feministischen Forderungen. Bis jetzt blieben diese Forderungen ungehört.

Dieses heutige Manifest ist eine Vision für die feministische und progressive Politik im Kanton Zug. Unsere Analyse und Forderungen müssen wegweisend sein für die Zuger Gleichstellungspolitik der nächsten Jahre. Mit diesem Manifest führen wir unser Engagement für einen feministischen Kanton Zug weiter.

Die Corona-Pandemie hat nichts an der Dringlichkeit der Forderungen des Frauen*streiks geändert. Sie hält uns nicht davon ab, aktiv zu sein, sondern bestärkt die feministischen Bewegungen der Schweiz darin, weiterzukämpfen. Gerade die systemrelevante Arbeit, die zu einem Grossteil von Frauen* geleistet wird, wird zwar langsam in den Köpfen anerkannt, aber noch lange nicht finanziell. Ausser Applaus hat sich nichts getan. Die Frauen* tragen in jeglicher Hinsicht die Last der Pandemie, sowohl privat als auch beruflich.

Zu all dem hat der Ständerat jüngst entschieden, mit dem Projekt AHV21 das Rentenalter der Frauen* zu erhöhen und die Frauen*renten zu kürzen. Dies zeigt uns, wie wichtig es ist, weiterzukämpfen. Wir sagen Nein zum Projekt AHV21. Wir sagen «Hände weg von unserer Rente!». Wir werden diesen Rückschritt nicht hinnehmen. Wir fordern Fortschritt. 

Wir, das Frauen*streikkollektiv Zug, fordern die sofortige Anerkennung unserer Arbeit. Wir fordern «Gleichstellung jetzt» für die Zuger Frauen*! Wir fordern endlich ein Ende der ökonomischen Ausbeutung von Frauen*, ein Ende von Sexismus in all seinen Facetten und Erscheinungsformen und eine repräsentative Vertretung der Frauen* in der Zuger Gesellschaft. Wir Frauen* gehören zu Zug, das ist unser Kanton, unser Zuhause. Wir kämpfen für mehr Lohn, mehr Zeit und Respekt.

FORDERUNGEN

ÖKONOMISCHE SITUATION

Wir fordern vom Kanton Zug die Wiedereinführung des kantonalen Gleichstellungsbüros und der Gleichstellungskommission.

LOHNUNGLEICHHEIT

Wir fordern vom Kanton Zug die Umsetzung von griffigen Massnahmen zur Lohngleichheit, wie systematische Lohnkontrollen und Lohntransparenz. Der Kanton muss hier einen Effort leisten, damit die Lohngleichheit in Zug bald erreicht wird.

Wir fordern vom Kanton Zug die Einführung eines kantonalen Mindestlohns für alle Geschlechter.

UNTERBEZAHLTE FRAUEN*BERUFE

Wir fordern vom Kanton Zugsichere Arbeitsverträge für Frauen* in allen Branchen.

Wir fordern faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für unterbezahlte Frauen*berufe im Kanton Zug und somit eine Abschaffung sexistischer und rassistischer Lohngefälle.

Wir fordern eine «25 Stunden»-Woche bei gleichbleibendem Lohn.

Wir fordern eine kantonale Elternzeit. Davon sind je 6 Wochen für jeden Elternteil reserviert. Die restlichen 12 Wochen können die Eltern frei unter sich aufteilen. Zusätzlich fordern wir einen Ausbau des Mutterschaftsschutzes auf mindestens 16 Wochen.

Wir fordern eine substanzielle Erhöhung der AHV-Renten, damit die AHV endlich ihren Verfassungsauftrag, die Deckung des Existenzbedarfs, wahrnehmen kann.

Wir fordern, dass die Diskriminierungen gegenüber Frauen* in der 2. Säule korrigiert werden.

Wir fordern, dass die Deckung der 2.Säule überarbeitet wird, um die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere die Teilzeitarbeit, besser berücksichtigen zu können. Wir fordern eine Analyse der kantonalen Finanzen nach Geschlechtern, das sogenannte Genderbudgeting.

CARE ÖKONOMIE: OHNE UNS STEHT ALLES STILL 

UNBEZAHLTE CARE-ARBEIT

Wir fordern vom Kanton Zug, dass Care-Arbeit mehr Anerkennung erhält und finanziell besser abgesichert ist.

Wir fordern vom Kanton Zug eine finanzielle Entschädigung für pflegende Angehörige nach effektiv geleistetem Aufwand.

Wir fordern vom Kanton Zug Betreuungsurlaub für pflegende Angehörige mit einer garantierten Lohnfortzahlung.

Wir fordern vom Kanton Zug Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Angehörigenbetreuung und Erwerbsarbeit.

Wir fordern vom Kanton Zug gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Information durch Gesundheitsdienste (Krankenhäuser, Hausärzt*innen, Spitex usw.) über finanzielle Entlastung, rechtliche Möglichkeiten und Informationsplattformen für pflegende Angehörige.

Wir fordern, dass sich die Männer* zu gleichen Teilen an der Care Arbeit beteiligen und dazu vom Kanton und der Gesellschaft ermutigt werden.

Wir fordern, dass Mütter* – insbesondere Alleinerziehende – vom System gestützt werden und nicht mehr automatisch in der Armutsfalle landen.

PFLEGE

Wir fordern faire GAVs für alle Pflege- und Betreuungsinstitutionen. Der Kanton soll Unternehmen und Arbeitsnehmer*innen in den Bemühungen unterstützten.

Wir fordern endlich Lohnerhöhungen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal, welche tatsächlich der Verantwortung und der Dauerbelastung dieses Berufes entsprechen.  

Wir fordern, dass die Aus- und Weiberbildung in der Pflege staatlich unterstützt wird sowie eine Erhöhung des Ausbildungslohns.

Wir fordern eine maximale Anzahl von Patient*innen, für welche eine Pflegefachperson zuständig ist, und eine Finanzierung der Pflegeleistungen entsprechend dem tatsächlichen Pflegeaufwand.

Wir fordern vom Kanton Zug genügend subventionierte Pflege- und Betreuungsinstitutionen.

Wir fordern, dass der Kanton Zug die Auswirkungen der Privatisierung von sozialen Institutionen und dem Gesundheitswesen untersucht. Insbesondere die gesundheitlichen sowie ökonomischen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer*innen sowie die negativen Auswirkungen auf die Menschen, die auf diese Institutionen angewiesen sind.

Wir fordern den Kanton dazu auf, für eine nächste Pandemie ein Worst-Case-Szenario auszuarbeiten. Im Gremium sollen Fachleute aus den betroffenen Berufen, sowie Personen aus verschiedenen Lebensbereichen mitentscheiden können. Das Gremium soll aus mindestens 50% Frauen* bestehen. 

KINDERBETREUUNG

Wir fordern einen fairen GAV für alle Institutionen die Kinderbetreuung anbieten. Der Kanton soll Unternehmen und Arbeitsnehmer*innen in den Bemühungen unterstützten.

Wir fordern, dass im Kanton Zug die familienergänzende Kinderbetreuung in das öffentliche Bildungsangebot integriert wird, so dass sie zum frei zugänglichen Service Public gehört.

Wir fordern, dass der Kanton Zug die Auswirkungen der Privatisierung von Krippen untersucht.

CARE MIGRATION

Wir fordern einen echten Zugang für Migrantinnen* zum Bildungs- und Rechtssystem ebenso wie die Anerkennung ihrer Diplome.

Wir fordern, dass der Status der Sans-Papiers* geregelt wird, ohne dass die Betroffenen Angst vor einer Abschiebung haben müssen.

SEXISMUS

SEXISMUS IM BILDUNGSSYSTEM

Wir fordern, dass Zuger Schulen als ein Ort der Bildung zu Emanzipation, kritischem Denken und Gleichstellung sowie einvernehmlichem Handeln, sexueller Vielfalt und gegenseitigem Respekt beitragen. 

Wir fordern, dass Zuger Schulen über die verschiedenen Sexualitäten und Geschlechteridentitäten in den verschiedenen Fächern aufklären müssen, um Vorurteilen und Diskriminierung entgegenzuwirken und damit sich die Schüler*innen unabhängig des zugewiesenen Geschlechts entfalten können.  

Wir fordern, dass bereits auf der Primarstufe das Konsensprinzip («Nur Ja heisst Ja») verankert wird und Kinder lernen, dass nur ein Ja einen echten Konsens bewirkt. 

Wir fordern eine Sprachförderung in Schulen für das Lehrpersonal, um unsere Sprache feministischer zu machen und auf den Zusammenhang von Spracherwerb, Sprachgebrauch und Macht hinzuweisen.  

Wir fordern die Einführung der Möglichkeit eines neutralen Geschlechtseintrages (Geschlecht X) an Zuger Schulen, um so eine Diskriminierung und Stigmatisierung der Schüler*innen zu verhindern.    

Wir fordern die Zuger Schulen auf, geeignete Anlaufstellen zur Verfügung zu stellen und Präventionsarbeit zu leisten, damit Schüler*innen bei Fragen, Unsicherheiten und Diskriminierung professionelle Unterstützung erfahren.   

Wir fordern, dass an Zuger Schulen Rollenbilder im Unterricht thematisiert werden und Frauen* in den verschiedenen Fächern als historische Figuren und Vorbilder behandelt werden.  

Wir fordern, dass im Geschichtsunterricht an Zuger Schulen die Geschichte der Frauen*rechtsbewegung in Zug Unterrichtsinhalt ist.

Wir fordern, dass Gästinnen*, Rednerinnen* und Politikerinnen* gleichermassen in den Unterricht miteinbezogen werden.   

Wir fordern die Zuger Schulen auf, ihre Akzeptanz, Nichtdiskriminierung, Integrität aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen in ihren Leitbildern einzufordern und Verstösse zu ahnden.  

SEXISMUS IN DEN MEDIEN

Wir fordern von den Zuger Medien in der medialen Berichterstattung eine Gleichbehandlung aller Geschlechter und ein Ende des Sexismus.

Wir fordern von den Zuger Medien Transparenz bezüglich Partei-, Club-, und Zunft-Zugehörigkeiten ihrer Medienschaffenden.

Wir fordern alle Zuger Medienschaffenden dazu auf, Probleme und Sachverhalte beim Namen zu nennen, anstatt klickpotente Stigmatisierungen zu festigen.

Wir fordern von allen Zuger Medien eine gerechte und ausgeglichene Wahl von Expert*innen und Auskunftspersonen.

Wir fordern besseren Schutz und faire Arbeitsbedingungen für weibliche Medienschaffende.

SEXISMUS IN DER ETABLIEREN POLITIK

Wir fordern, dass die Zuger Politik Gleichstellung ins Zentrum stellt, denn sie soll die Grundlage unserer Gesellschaft und Politik sein. 

Wir fordern, dass in der freien Debatte im Kantons- und Grossen Gemeinderat des Kantons Zug und den Gemeindeversammlungen der Zuger Gemeinden abwechselnd Männer* und Frauen* sprechen und darauf hingewiesen wird, wenn der Redeanteil unausgeglichen ist.

Wir fordern Mittel vom Kanton Zug für einen regelmässigen informellen Austausch zwischen Parlamentarierinnen* und Exekutivpolitikerinnen*.

Wir fordern vom Kanton Zug Unterstützung für Parlamentarier*innen mit Betreuungspflichten, damit auch sie an den Kantonsrats- und Kommissionssitzungen teilenehmen können.

Wir fordern vom Kanton Zug eine Vertretungsregelung für Paramente und Exekutiven, um speziell werdende Mütter und solche die gerade entbunden haben zu entlasten.

SEXUALITÄT / QUEER / LGTBQIA+

Wir fordern die Öffnung der Geschlechter und neue Optionen beim Geschlechtseintrag in staatlich-rechtlichen Dokumenten, zum Beispiel das Geschlecht X. Es muss die Möglichkeit bestehen, den eigenen Geschlechtseintrag und den eigenen Namen schnell und mühelos amtlich ändern zu lassen.

Wir fordern ein Ende der Diskriminierung und somit eine Antidiskriminierungsnorm für trans Menschen – analog zur bestehenden Antidiskriminierungsnorm aufgrund der sexuellen Orientierung – und eine strenge Ahndung von Verleugnung, Herabsetzung und Diskriminierung von Menschen wegen ihrer (a)sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.

Wir fordern, dass schwule und bisexuelle Männer* sofort zur Blutspende zugelassen werden.

Wir fordern Schutz und Anlaufstellen. Der Kanton Zug muss Kampagnen zur Prävention von Suizid und Depressionen bei LGBTQIA+ Menschen fördern und finanzieren. Ebenso muss er Anlaufstellen für LGBTQIA+ Anliegen schaffen. Intersex Personen müssen ab dem Moment ihrer Geburt geschützt sein und dürfen keinen unfreiwilligen „Anpassungsoperationen“ unterzogen werden.

GEWALT AN FRAUEN*

Wir fordern alle Mitglieder unserer Zuger Gesellschaft auf, gegen frauen*verachtende Äusserungen und gegen sexuelle Belästigung in jeder Form unmittelbar einzuschreiten.

Wir fordern vom Kanton Zug mehr Mittel für die Prävention und Bekämpfung von Gewalt an Frauen*.

Wir fordern vom Kanton Zug mehr Mittel für Frauen*häuser und andere Anlaufstellen.

Wir fordern vom Kanton Zug eine ganzheitliche Sexualaufklärung nach WHO-Standards sowie Bildung zur Gleichstellung der Geschlechter im Sinne einer Gewaltprävention für alle Zuger*innen.

Wir fordern eine spezialisierte Erste-Hilfe im Kanton Zug, bei der auch die Beweise gesichert werden können, ohne dass die Betroffenen sich entscheiden müssen, ob sie eine Anzeige machen wollen oder nicht.

Wir fordern vom Kanton Zug eine professionelle telefonische 24h-Beratung für alle Betroffenen.

Wir fordern vom Kanton Zug genügend Ressourcen für eine spezialisierte Beratung und Schutz für alle Betroffenen in Zug.

Wir fordern vom Kanton Zug eine Alterspflege, die sensibilisiert auf Traumata ist und gewaltpräventive Unterstützung leistet.

Wir fordern aussagekräftige und relevante Datenerhebungen und Forschungen für den Kanton Zug zu sexistischer Gewalt.

Wir fordern vom Kanton Zug Leitlinien und obligatorische Weiterbildungen für die Angestellten der Zuger Behörden und Anwält*innen, damit eine Strafverfolgung frei von Vorurteilen und Stereotypen zu sexualisierter Gewalt gewährleistet ist.

INTERSEKTIONALITÄT: RASSIMUS UND SEXISMUS

Wir fordern vom Kanton Zug spezialisierte Unterstützung für Migrantinnen*, die Gewalt im Ausland erfahren.

Wir fordern, dass frauen*spezifische Fluchtgründe in der Schweiz voll und ganz anerkannt werden, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis. Der Kanton Zug muss diese Forderungen unterstützen.

Wir fordern, dass die verschiedenen Ebenen von Gewalt gegen migrierte Frauen* sichtbar gemacht und als Problem anerkannt werden und der Kanton Zug diese Forderung unterstützt.

Wir fordern ein Bleiberecht für alle geflüchteten Frauen* unabhängig von Familienstand, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder religiöser Überzeugung und dass der Kanton Zug diese Forderung unterstützt.

Wir fordern vom Kanton ein Ende von Rassismus an schwarzen Frauen* und Frauen* of Colour, der durch den Sexismus noch verstärkt wird.

Menstruationsprodukte

Wir fordern den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent für Menstruationsprodukte und dass der Kanton Zug diese Forderung unterstützt.

Wir fordern vom Kanton Zug, dass Menstruationsprodukte unentgeltlich an öffentlichen Einrichtungen abgeben werden, insbesondere an Schulen.

PARTIZIPATION

VERTRETUNG IN DER POLITIK

Wir fordern alle Parteien auf, auf ihren Wahllisten zu gleichen Anteilen Frauen* und Männer* zu portieren und ihnen chancengleiche Listenplätze anzubieten.  

Wir fordern die Zuger Parteien auf, bei den nächsten Wahlen im Herbst 2022 sich dafür einzusetzen, dass Frauen* in den verschiedenen Gremien gleichwertig vertreten werden und so auch die tatsächliche Zusammensetzung der Zuger Bevölkerung repräsentieren.  

Wir fordern, dass die Zuger Bevölkerung endlich die erste Frau* als Ständerätin nach Bern entsendet.

Wir fordern die Zuger Bevölkerung auf, zu gleichen Anteilen Frauen* und Männer* in die Legislativen und die Exekutiven, der Gemeinden, des Kantons und des Bundes zu wählen.

Wir fordern, dass alle Zuger Parteien Frauen* politisch aufbauen und sie bei ihren politischen Ambitionen unterstützen.

Wir fordern, dass im Kanton Zug keine “all male panels” mehr stattfinden dürfen.

VERTRETUNG IN DER WIRTSCHAFT

Wir fordern alle Zuger Unternehmen auf, familienfreundliche Arbeitsbedingungen einzuführen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu garantieren.

Wir fordern Zuger Unternehmen dazu auf, mit flexiblen Arbeitszeiten, einer zeitgemässen Unternehmenskultur und einem familienfreundlichen Konzept Frauen* in Führungspositionen zu unterstützen. 

Wir fordern Zuger Unternehmen dazu auf, mit konkreten Massnahmen und Richtlinien das Ziel eines gleichwertigen Frauen*anteils in Führungspositionen zu verwirklichen. 

Wir fordern Zuger Unternehmen dazu auf, sich klar gegen Diskriminierung an Frauen* in Führungspositionen zu positionieren.

VERTRETUNG IN DER KULTUR

Wir fordern, dass über geschlechtsbezogene Diskriminierungen in Kulturinstitutionen wie auch in den öffentlichen Einrichtungen und Ausbildungsstätten breit und offen informiert wird.

Wir fordern gleichwertige Sichtbarkeit in Kunst und Kultur für alle Geschlechter. Wir fordern, dass kulturelle Institutionen und Medien bei Stellenbesetzungen, Mandaten und Preisvergaben allen Geschlechtern gleichwertige Löhne bezahlen und sie ihre Arbeit gleichermassen wertschätzen. 

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